Die chinesische Gerichtshierarchie: ein vierstufiges System

I. Die chinesische Gerichtshierarchie: Vierstufiges System

In China gilt ein vierstufiges Rechtssystem mit zwei Instanzen. Das bedeutet, dass ein Fall in der Regel erst dann endgültig entschieden ist, wenn er von zwei Gerichten verhandelt wurde.

1. Die vier Gerichtsebenen2. Fachgerichte

China hat hochspezialisierte Gerichte eingerichtet, die sich mit technischen oder spezifischen Branchen befassen:

II. Zivilprozessverfahren (Zivil- und Handelsrecht)

Für ausländische Kläger oder Beklagte im Jahr 2025 folgt das Verfahren diesen Standardschritten:

  • Aktenführung (Dokumentation):

    • Die Kläger reichen eine Klageschrift und vorläufige Beweismittel ein. Das Gericht muss innerhalb von sieben Tagen über die Annahme der Klage entscheiden.

    • Update 2026: Die meisten Klageeinreichungen werden mittlerweile über „Smart Court“-Miniprogramme auf mobilen Plattformen eingeleitet.

  • Vorbereitung vor dem Prozess:

    • Dem Angeklagten wird die Klage zugestellt, und er hat je nach Wohnsitz 15 bis 30 Tage Zeit, eine Verteidigungsschrift einzureichen.

    • Offenlegung/Beweisaustausch: Die Parteien legen dem Richter vor der eigentlichen Verhandlung Beweismittel vor.

  • Die Verhandlung (Anhörung):

    • Untersuchung: Der Richter prüft Fakten und Beweise.

    • Debatte: Juristen streiten über die Anwendung des Gesetzes.

    • Mediation: In China werden Richter rechtlich dazu angehalten, in jeder Phase des Verfahrens eine einvernehmliche Einigung (Mediation) zwischen den Parteien anzustreben.

  • Urteil und Rechtsmittel:

    • Kommt es zu keiner Einigung, wird ein Urteil erlassen.

    • Berufungsfrist: Die Parteien haben 15 Tage (im Inland) bzw. 30 Tage (im Ausland) Zeit, um Berufung beim nächsthöheren Gericht einzulegen. Das zweite Urteil ist endgültig.

  • III. Strafprozessverfahren

    In Strafverfahren sind drei verschiedene Staatsorgane involviert:

  • Ermittlung (Polizei): Das Büro für öffentliche Sicherheit (PSB) sammelt Beweise. Verdächtige können mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft in Gewahrsam genommen oder formell verhaftet werden.

  • Überprüfung und Anklage (Staatsanwaltschaft): Die Staatsanwaltschaft prüft die Beweise und entscheidet, ob sie formelle Anklage vor Gericht erhebt.

  • Gerichtsverhandlung: Das Gericht führt eine öffentliche (oder in sensiblen Fällen nichtöffentliche) Verhandlung durch, um über die Schuld und das Strafmaß zu entscheiden.

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