Ausländer in China geraten oft in rechtliche Schwierigkeiten, nicht etwa wegen krimineller Absicht, sondern aufgrund mangelnder Kenntnisse der lokalen Verwaltungsvorschriften.
Für Ihre Mandanten bei www.hirelawfirm.com finden Sie hier eine professionelle Aufschlüsselung der häufigsten "unbeabsichtigten" Rechtsverstöße für Expats in den Jahren 2025/2026.
Der „unbeabsichtigte“ Straftäter: Häufige rechtliche Fallstricke für Expats in China1. Versäumnis, sich bei der örtlichen Polizei zu registrieren (24-Stunden-Regel)Dies ist der häufigste Verstoß. Gemäß dem Ausreise- und Einreisegesetz muss jeder Ausländer seinen vorübergehenden Wohnsitz innerhalb von 24 Stunden nach seiner Ankunft anmelden .
Die Falle: Wenn Sie in einem Hotel übernachten, wird dies für Sie erledigt. Wenn Sie jedoch in der Wohnung eines Freundes oder in einer Airbnb-Unterkunft übernachten, müssen Sie sich bei der örtlichen Polizeistation (PSB) anmelden.
Konsequenz: Geldstrafen von bis zu 2.000 RMB und mögliche Probleme bei künftigen Visumsverlängerungen.
Die Falle: Viele Führungskräfte reisen mit einem M-Visum (Geschäftsvisum) ein und glauben fälschlicherweise, sie könnten damit operative Tätigkeiten ausüben. Ein M-Visum berechtigt zu „Geschäftstätigkeiten“ (Meetings, Werksbesichtigungen, Verhandlungen), während ein Z-Visum (Arbeitsvisum) zur „Erwerbstätigkeit“ berechtigt.
Konsequenz: Inhaftierung (5–15 Tage), Geldstrafen (bis zu 20.000 RMB) und Abschiebung mit einem Wiedereinreiseverbot von 1 bis 5 Jahren.
Die Falle: CBD ist zwar in vielen westlichen Ländern legal, in China jedoch streng verboten (und wird dort wie Betäubungsmittel eingestuft). Zudem führt China in Bars und Nachtclubs stichprobenartige Drogentests durch. Wer vor einer Woche in seinem Heimatland Marihuana konsumiert hat und in China positiv getestet wird, gilt als „Drogenkonsum in China“.
Folge: Sofortige Inhaftierung (in der Regel 10–15 Tage) und obligatorische Abschiebung.
Die Falle: Im Zeitalter der sozialen Medien fotografieren Expats oft interessante Gebäude. Befindet sich ein Gebäude jedoch in der Nähe eines Militärstützpunkts, eines Regierungsgebäudes oder kritischer Infrastruktur (Brücken, Tunnel oder sogar mancher Bahnhöfe), kann es als „Sperrgebiet“ ausgewiesen sein.
Konsequenz: Verhör, Beschlagnahme der Ausrüstung und in schwerwiegenden Fällen Anklage nach Gesetzen zur nationalen Sicherheit/Spionagebekämpfung .
Die Falle: Während Millionen von im Ausland lebenden Briten VPNs nutzen, um auf gesperrte Seiten zuzugreifen, ist die Verwendung von „nicht autorisierten“ VPNs für kommerzielle Zwecke oder zur „Verbreitung von Gerüchten“ nach dem Cybersicherheitsgesetz technisch gesehen illegal .
Folge: Verwaltungsstrafen und die Möglichkeit, dass der Fall in schwerwiegenderen Ermittlungen als Nebenanklagepunkt verwendet wird.
| Verstoß | Schwere | Gemeinsame Ursache |
| Visumüberschreitung | Medium | Vergessen der Angabe zur Aufenthaltsdauer auf dem Visaaufkleber. |
| Illegaler Wohnsitz | Niedrig-Mittel | Umzug ohne Aktualisierung der PSB-Registrierung. |
| Betrunkenes E-Biken | Medium | Die Annahme, dass die Gesetze gegen Trunkenheit am Steuer nicht für Elektrofahrräder gelten, ist falsch. |
| Social-Media-Beiträge | Hoch | Veröffentlichung von "sensiblen" politischen Inhalten in öffentlichen WeChat-Gruppen. |
„In China gilt ‚Unkenntnis des Gesetzes‘ niemals als gültige Entschuldigung. Es ist besser, übermäßig gesetzeskonform als unzureichend informiert zu sein.“
Wir empfehlen allen neu ernannten Führungskräften diese drei Schritte:
Visaprüfung: Lassen Sie unser Team überprüfen, ob Ihr Visumtyp Ihren geplanten Aktivitäten entspricht.
Wohnsitznachweis: Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre örtliche Meldebescheinigung innerhalb von 24 Stunden nach jedem Umzug aktualisiert wird.
Digitale Hygiene: Überprüfen Sie Ihre Nutzung sozialer Medien und Ihres VPNs, um die Einhaltung der neuesten Datenschutzgesetze von 2026 sicherzustellen.






























